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Deutsch-Französischer Menschenrechts-Preis „Gilberto Bosques“

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Deutsch-französischer Menschenrechtspreis Gilberto Bosques
Deutsch-französischer Menschenrechtspreis Gilberto Bosques© Deutsche Botschaft Mexiko-Stadt

Der Deutsch-Französische Menschenrechts-Preis „Gilberto Bosques“ wird von den Botschaften der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik in Mexiko vergeben. Mit dem Preis sollen Projekte und Engagement zum Schutz und zur Durchsetzung der Menschenrechte ausgezeichnet werden.

Der Preis wird mexikanischen Organisationen oder Persönlichkeiten für ihre Arbeit in Mexiko verliehen.

Deutschland und Frankreich wollen mit dem Preis, der 2013 aus Anlass des 50 Jahrestags des Elyséevertrags ins Leben gerufen wurde, ein Kernelement der deutsch-französischen Freundschaft unterstreichen: Den gemeinsamen Einsatz für den Frieden und die Wahrung der Menschenrechte.

Ziel des Preises ist es, Personen oder Organisationen für ihr Engagement um Menschenrechte, Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität Anerkennung auszudrücken. Für diese Werte stand der Namensgeber des Preises, der mexikanische Diplomat Gilberto Bosques.

Als Generalkonsul in Frankreich hat Gilberto Bosques zwischen 1939 und 1944 Verfolgten des Nazi- und des Franco-Regimes geholfen, indem er ihnen zu einer Aufenthaltsgenehmigung in Mexiko oder der mexikanischen Staatsangehörigkeit verholfen hat. An diesen beispiellosen Einsatz für die Menschenrechte wollen Deutschland und Frankreich mit der Namensgebung des Preises erinnern.

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